The Walking Dead Band 1

The Walking Dead Band 1

Robert Kirkman, Jay Bonansinga

Klappentext

Es gibt kein Entkommen!
Wenn alle, die du kanntest, entweder tot oder infiziert sind…
Wenn deine Familie vor deinen Augen von blutrünstigen Untoten angefallen wird…
Wenn der nächste Tag dein letzter sein könnte…
Was würdest du tun?

Rezension

Die Apokalypse ist hereingebrochen: Eine weltweite Plate lässt die Toten wiederauferstehen und Jagd auf Menschenfleisch machen. Und mit diesem ersten Roman aus der gleichen Feder wie die Comicreihe und die Serie wird eine ganz andere Geschichte erzählt, nämlich die von Philip Blake, seinem Bruder Brian und seiner Tochter Penny. Das Buch fand seinen Weg in mein Buchregal, da ich selbst ein grosser Fan des Governors bin und seine Geschichte erfahren wollte, ehe man ihn in Woodbury kennen lernt. Wer war er, bevor der Unrat zu duften begann? Wie kam es, dass er zu dem alles anderen als freundlichen Governor von Woodbury wurde? Eine Lesereise der besonderen Art, ganz speziell für Fans der Comics. Serienkenner sollten das Buch besser nicht lesen, da bei aller Liebe zum Charakter der Serien-Governor einmal fett mit Weichspüler in die Waschtrommel geworfen wurde. Bestes Beispiel ist das Vorhandensein beider Hände von Rick.
439 Seiten voller Drama, Bruderliebe und der infizierten Welt rund um Atlanta und dem Rest der Welt, die sich seit der Infektion vollständig verändert hat. Wie Penny effektiv ihr Leben aushauchte und zu der Penny wurde, die man bisher kannte, die tiefe Vaterliebe und der ständige Drang, sich auf die Seite der Männer zu schlagen, um sie zu unterstützen.

Kritik

Liebe! Für mich einfach nur pure Liebe! Die sinnergebende Wandlung von Brian zu Philip Blake, der entstehenden Persönlichkeitsstörung, des Wahnsinns und warum ein Mensch so abartig krank sein kann und trotzdem so charismatisch, dass man ihm vertraut und getrost die Führung des wachsenden Städtchens Woodbury überlässt, da er die Sachen anpackt und mal vom Fleck bringt. Mit viel Liebe zum Detail ist insbesondere der erste Roman einfach nur gelungen und in meinen Augen immer eine Empfehlung, wer mehr erfahren will, eine andere Sicht kennen lernen möchte und sich dann doch damit anfreunden muss, dass die Walker hier vermehrt als das bezeichnet werden, was sie eigentlich sind – Zombies. In Comic und Serie wird ja weitgehend auf diesen Begriff verzichtet, in der deutschen Übersetzung kam es da höchst selten zu einem Fehler. Das ist für mich wohl das grösste Manko, aber es unterstreicht wiederum die ganz andere Linie, die verfolgt wird, während Rick und co sich an ganz anderer Stelle durch die Toten bewegen.

Bewertung

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